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Freie Fahrt auf der Kreisstraße SAD 49 in Neunburg

Groß ist die Zahl der Gäste aus Kommunalpolitik und Bauwirtschaft bei der Verkehrsfreigabe der Kreisstraße SAD 49 in Neunburg. Ein 2,7 Millionen Euro schweres Projekt hat damit nach zwei Jahren das Zielband erreicht

Der Kreis der Teilnehmer bei der Abnahme der SAD 49 ließ erkennen, dass es sich um einen bedeutenden Bestandteil im Kreisstraßennetz innerorts Neunburg handelt. Bei der offiziellen Eröffnung des Abschnitts, der von der Neukirchner Straße bis zum Gewerbegebiet "In der Seugn" verläuft, herrschte bereits wieder reger Verkehr. Die Anlieger waren erleichtert, dass die zwei Jahre gelaufene Baumaßnahme abgeschlossen wurde. Neben Landrat Thomas Ebeling durchschnitten auch seine Stellvertreter Richard Tischler, Birgit Höcherl und Jakob Scharf das Band und gaben die sanierte Straße frei. Am festlichen Akt nahmen auch zahlreichen Kreisräte, Vertreter der Stadt sowie der beteiligten Firmen teil.

Den finanziellen Anteil des Landkreises bezifferte Landrat Ebeling mit rund 500 000 Euro. Das Gesamtvolumen aller fünf Teilleistungen auf einer Länge von 710 Metern betrug rund 2,7 Millionen Euro. Den Großteil davon übernahm die Stadt Neunburg. Erneuert wurden die Abwasseranlage, die Wasserversorgungsanlage, die Bordsteine und Gehwege. Vorausschauend ließ die Stadt auch DSL-Leerrohre verlegen, und kam für die Straßenbeleuchtung auf. Der Landkreis führte dann die die Deckenbauarbeiten aus. Auf weiteren 220 Metern wurde im Anschluss an die 710 Meter Vollausbau eine Oberbauverstärkung bis zur Abbiegespur zur Firma FEE durchgeführt. Die Maßnahme erfolgte unter abschnittsweiser Vollsperrung. „Nach zwei Jahren wird heute diese wichtige innerstädtische Verbindung wieder frei gegeben“, freute sich Martin Birner. Der Bürgermeister hob den reibungslosen und unfallfreien Ablauf der Baustelle hervor und lobte die harmonische Zusammenarbeit mit mit dem Bauunternehmen Siegfried Wagner und dem Planungsbüro Weiß. Es seien keine Kosten für die Gehsteige auf die Anlieger umgelegt worden, und bei der Verlegung von Glasfaserkabeln sei die Stadt in Vorkasse gegangen um für die Zukunft gerüstet zu sein, erklärte der Bürgermeister. Sein Dank galt dem Landkreis für die problemlose Unterstützung. Verbandsvorsitzender Klaus Zeiser berichtete von 450 000 Euro, die der Wasserzweckverband Nord-Ost-Gruppe in dem Straßenabschnitt verbaut hat. Er wünschte, dass es hier in den nächsten 30 Jahren keine Rohrbrüche geben soll. Für das Planungsbüro Weiß hob Fabian Biersack hervor, dass die Anwohner stets großes Verständnis bei nötigen Einschränkungen gezeigt hatten. Und Baufirmen-Chef Siegfried Wagner sprach von einem guten Zusammenwirken und einer angenehmen Zusammenarbeit, die zum erfolgreichen Ausbau der Kreisstraße geführt haben.  

 

(Bild/Text: onetz)